Apport Seminar für Jagdhunde

Ein sicherer und sauberer Apport ist ein zentraler Bestandteil der Jagdhundeausbildung – sowohl in der Prüfung als auch in der jagdlichen Praxis.

Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Hundeführer, die den Leistungsstand ihres Hundes realistisch einschätzen und gezielt verbessern möchten.

Im Mittelpunkt steht die individuelle Arbeit am Hund:
Wo steht das Team aktuell? Welche Fehler haben sich eingeschlichen? Und wie lassen sich diese nachhaltig korrigieren?


Inhalte

  • Einschätzung des aktuellen Leistungsstandes im Apport
  • Analyse typischer Fehlerquellen:
    • unsaubere Aufnahme
    • mangelnde Abgabe
    • Unsicherheiten unter Ablenkung
    • Missverständnisse in der Kommunikation
  • Aufbau und Verbesserung eines sicheren Apports
  • Bedeutung von Timing und Körpersprache
  • Arbeiten im Apport-Parcours 
  • Je nach Ausbildungsstand zusätzlich:
    • Schleppenarbeit
    • freie Verlorensuche

Ziel des Seminars

Ziel ist es, Fehler im Apport frühzeitig zu erkennen und gezielt zu korrigieren, um einen zuverlässigen und prüfungssicheren Apport aufzubauen.


Für wen ist das Seminar geeignet?

  • Hundeführerinnen und Hundeführer in Vorbereitung auf VGP, HZP oder Brauchbarkeitsprüfung
  • Teilnehmer, die ihr Apport-Training gezielt verbessern möchten
  • Jagdhundeführer, die den Leistungsstand ihres Hundes realistisch einschätzen wollen

Besonderheiten

  • Individuelle Betreuung jedes Teams
  • Lernen durch Beobachtung anderer Hunde 
  • Praxisnahes Training im Revier
  • Kombination aus Theorie und praktischer Umsetzung

Referentin

Iris Eberwein – Jagdhundeführerin und Ausbilderin mit Schwerpunkt auf der praxisnahen Ausbildung von Jagdhunden verschiedener Rassen.


Format & Rahmen

  • Dauer: ca. 5 Stunden (Theorie & Praxis)
  • Teilnehmerzahl: maximal 10 Personen
  • Seminargebühr: 80 € pro Teilnehmer
  • Ort: Revierflächen (nach Absprache)

Anspruch

Für alle, die den Apport ihres Hundes nicht dem Zufall überlassen – sondern gezielt, sauber und praxisnah arbeiten wollen.



VJP & HZP Seminar 2026

Sicher durch das Prüfungsjahr

Dieses Indoor-Tagesseminar richtet sich an Hundeführer, die ihren jungen Vorstehhund gezielt und strukturiert auf die Verbandsjugendprüfung (VJP) und die Herbstzuchtprüfung (HZP) vorbereiten möchten.

Vermittelt wird ein systematischer, praxisnaher und prüfungsorientierter Aufbau aller relevanten Prüfungsfächer.
Dabei steht nicht nur das Bestehen der Prüfung im Fokus, sondern vor allem die nachhaltige Ausbildung des Hundes für den späteren jagdlichen Einsatz.

Die Inhalte werden anschaulich vermittelt und durch Bild- und Videomaterial aus der Ausbildungspraxis ergänzt.


Inhalte

  • Anforderungen an Hund und Führer in VJP und HZP
  • Zielgerichteter Trainingsaufbau bis zur Prüfung
  • Schrittweise Planung der einzelnen Prüfungsfächer
  • Apport als Baukastensystem – verständlich erklärt
  • Praxistipps zum Ablauf eines Prüfungstages
  • Grundlagen für den späteren jagdlichen Einsatz

Ziel des Seminars

Ziel ist es, Hundeführer sicher und nachvollziehbar durch das Prüfungsjahr zu begleiten und eine strukturierte Grundlage für eine erfolgreiche Prüfung und die praktische Jagdarbeit zu schaffen.


Für wen ist das Seminar geeignet?

  • Führerinnen und Führer von jungen Vorstehhunden
  • Teilnehmer in Vorbereitung auf VJP und HZP
  • Hundeführer, die ihre Ausbildung strukturiert aufbauen möchten

Besonderheiten

  • Praxisnahe Vermittlung statt reiner Prüfungsschemata
  • Aufbau basiert auf langjähriger jagdlicher Erfahrung
  • Offener Austausch und individuelle Fragen ausdrücklich erwünscht

Referentin

Iris Eberwien – Verbandsrichterin im JGHV und Sonderrichterin Schweiß, empfohlene Ausbildungsleiterin sowie anerkannte Nachsuchenführerin mit langjähriger Erfahrung in Ausbildung und Führung von Jagdhunden bis zur VGP und VSwP.


Format & Rahmen

  • Format: Indoor-Tagesseminar
  • Dauer: ca. 5 Stunden
  • Teilnehmerzahl: 10–15 Personen
  • Seminargebühr: 80 € pro Teilnehmer
  • Ort: Nach Absprache – bundesweit möglich


Schweißseminar – Bausteine der erfolgreichen Schweißarbeit

 

Dieses umfangreiche Indoor-Schweißseminar richtet sich an Hundeführerinnen und Hundeführer, die sich fundiertes, praxisrelevantes Wissen zur Schweißarbeit aneignen oder vorhandene Kenntnisse systematisch vertiefen möchten.

 

Die Inhalte werden strukturiert, anschaulich und verständlich vermittelt und durch eine PowerPoint-Präsentation mit zahlreichen lehrreichen Bild- und Videosequenzen unterstützt.
Der Fokus liegt darauf, die Zusammenhänge der Schweißarbeit so zu erklären, dass die Teilnehmenden das Erlernte später eigenständig in die Praxis umsetzen können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verweisen, das – insbesondere bei Vollgebrauchshunden – ein zentrales Element erfolgreicher Nachsuchenarbeit darstellt. Durch die intensive theoretische Auseinandersetzung erhalten die Teilnehmenden ein tiefes Verständnis für Aufbau, Ablauf und Fehlerquellen der Schweißarbeit.

 

Ziel des Seminars: 

Ein tragfähiges fachliches Fundament zu schaffen und Sicherheit im Verständnis der Schweißarbeit zu vermitteln – als Vorbereitung auf die praktische Ausbildung oder zur gezielten Wissensvertiefung.


Referenten

Iris Eberwien

  • Verbandsrichterin im JGHV

  • JGHV-Sonderrichterin Schweiß

  • Vom JGHV empfohlene Ausbildungsleiterin

oder

Björn Eberwien

  • Seit über 40 Jahren Führer von Schweißhunden

  • Leistungsrichter Schweiß

Beide Referenten sind anerkannte Nachsuchenführer in mehreren Bundesländern und absolvieren gemeinsam rund 400 Nachsuchen jährlich. Ihre langjährige Praxiserfahrung bildet die fachliche Grundlage dieses Theorieseminars.


Seminarinhalte

  • Prüfungsordnungen und rechtliche Grundlagen kurz & knapp

  • Die Hundenase – Grundlagen und Leistungsfähigkeit

  • Kunstfährte - Totsuche - reale Nachsuche 
  • Ausrüstung für Hund und Hundeführer

  • Rassespezifische Arbeitsweisen in der Schweißarbeit

  • Materialien und Techniken zur Herstellung künstlicher Schweißfährten

  • Körpersprache und Kommunikation beim Führen des Hundes

  • Verweisen – theoretische Grundlagen, Aufbauen Schritt für Schritt

  • Analyse von Praxisbeispielen anhand von Bild- und Videomaterial


Rahmenbedingungen

  • Teilnehmerzahl: 10 – 30 Personen

  • Kosten: 80,– € pro Teilnehmer oder Pauschalangebot

  • Art: Reines Theorieseminar (Indoor)

  • Dauer: Tagesseminar, ca. 4-5 Stunden (inkl. Pausen)

  • Ort: Nach Absprache – bundesweit auch bei Ihnen vor Ort möglich


Seminar Schwarzwildprägung

Kontrollierte und sichere Einarbeitung

Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Hundeführer, die ihre Jagdhunde kontrolliert, sicher und systematisch an die wehrhafte Wildart Schwarzwild heranführen möchten.

Ziel ist eine strukturierte Gewöhnung des Hundes an Anblick, Geruch, Bewegung und Druck – ohne unnötige Risiken für Hund und Führer.

Die Ausbildung erfolgt in einer geschützten Trainingssituation mithilfe einer künstlichen Schwarzwildattrappe („Schubkarrensau“).
So können Intensität, Bewegung und Druck individuell an den jeweiligen Hund angepasst werden und eine sichere, nachvollziehbare Prägung stattfinden.


Inhalte

  • Kontrollierte Gewöhnung an Schwarzwildreize (Anblick, Geruch, Bewegung, Druck)
  • Individuelle Anpassung an Ausbildungsstand und Temperament des Hundes
  • Förderung von Selbstvertrauen und kontrolliertem Arbeiten am Schwarzwild
  • Lautförderung durch gezielte Arbeit an der Attrappe
  • Einschätzung des Hundeverhaltens am Schwarzwild

Theorie & jagdliche Praxis

  • Methodik des Arbeitens vom Stand geschnallt
  • Vorgehen als durchgehender Hundeführer
  • Jagdliche Abläufe und Sicherheitsaspekte
  • Einordnung des Hundeverhaltens in der Praxis

Ziel des Seminars

Ziel ist es, den Hund sicher und kontrolliert an Schwarzwild heranzuführen und dem Hundeführer eine klare Struktur für die weitere Ausbildung zu vermitteln – für mehr Sicherheit im späteren jagdlichen Einsatz.


Für wen ist das Seminar geeignet?

  • Hundeführerinnen und Hundeführer von Stöberhunden
  • Teilnehmer, die ihre Hunde gezielt auf den Einsatz am Schwarzwild vorbereiten möchten
  • Jagdhundeführer, die Wert auf eine sichere und kontrollierte Ausbildung legen

Besonderheiten

  • Arbeiten in geschützter und kontrollierter Trainingsumgebung
  • Individuelle Betreuung durch kleine Gruppengröße
  • Praxisnahe Umsetzung mit direktem Bezug zum jagdlichen Einsatz
  • Beratung zur Auswahl und Anpassung von Schutzwesten

Referenten

Iris Eberwien – Jagdhundeführerin und Ausbilderin mit langjähriger Erfahrung in der Führung von Stöberhunden im jagdlichen Einsatz.

Björn Eberwien – Nachsuchenführer und Leistungsrichter Schweiß mit umfangreicher praktischer Erfahrung im Verhalten von Hunden am Schwarzwild.


Format & Rahmen

  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • Teilnehmerzahl: maximal 5 Personen
  • Seminargebühr: 80 € pro Teilnehmer
  • Ort: nach Absprache

Anspruch

Für alle, die ihre Hunde sicher, kontrolliert und verantwortungsvoll an Schwarzwild heranführen möchten.


Sicher schießen mit Jagdhund

Sicher in Prüfung und Praxis

Der sichere Umgang mit der Flinte gehört zu den größten Herausforderungen für viele Jagdhundeführer – sowohl unter Prüfungsbedingungen als auch im jagdlichen Alltag.

Dieses Tagesseminar vermittelt Sicherheit, Routine und Ruhe im Zusammenspiel von Hund und Flinte.
Prüfungsrelevante Abläufe werden Schritt für Schritt aufgebaut und so trainiert, dass sie zuverlässig und stressfrei abrufbar sind.


Inhalte

  • Grundlagen der sicheren Waffenhandhabung
  • Prüfungsrelevante Abläufe im Zusammenspiel von Hund und Flinte
  • Handling der Flinte mit Hund (zunächst mit Pufferpatronen)
  • Aufbau der Abläufe ohne scharfen Schuss
  • Koordination von Hund, Leine und Waffenbewegung
  • Simulation von Prüfungssituationen (z. B. Standtreiben, Wasserarbeit)
  • Schrittweise Heranführung an realistische Situationen

Ziel des Seminars

Ziel ist es, Sicherheit und Routine im Umgang mit der Flinte zu entwickeln und die Zusammenarbeit mit dem Hund unter Prüfungs- und Praxisbedingungen zuverlässig zu gestalten.


Besonderheiten

  • Schrittweiser Aufbau ohne Überforderung von Hund und Führer
  • Individuelle Betreuung jedes Gespanns
  • Ruhige und stressfreie Trainingsatmosphäre
  • Hunde werden je nach Ausbildungsstand gezielt eingesetzt

Seminarort

Der Schießstand Rattbachtal bei Hann. Münden bietet ideale Voraussetzungen:

  • großzügige Anlage (ca. 12 Hektar) im Reinhardswald
  • ruhige, abgeschiedene Lage ohne Störungen
  • exklusiv für die Seminargruppe reserviert
  • keine parallelen Schieß- oder Ausbildungsbetriebe
  • Seminarräume für den theoretischen Teil vorhanden

Ablauf

  • Theorieeinheit (u. a. mit Präsentation) zu Grundlagen und Prüfungsabläufen
  • Schrittweiser Übergang in die praktische Arbeit
  • Individuelles Training mit und ohne Hund
  • Simulation jagdlicher und prüfungsnaher Situationen

Abschluss:
Tontaubenschießen ohne Hund zur Verbesserung der eigenen Schießfertigkeiten.


Für wen ist das Seminar geeignet?

  • Hundeführerinnen und Hundeführer in Vorbereitung auf Prüfungen
  • Jagdhundeführer, die Sicherheit im Umgang mit der Flinte gewinnen möchten
  • Teilnehmer, die ihre Abläufe unter realistischen Bedingungen trainieren wollen

Referenten

Iris Eberwien – Jagdhundeführerin und Ausbilderin mit Schwerpunkt auf praxisnaher Ausbildung und Prüfungsvorbereitung.

Björn Eberwien – Nachsuchenführer und Leistungsrichter Schweiß mit langjähriger Erfahrung im jagdlichen Einsatz.


Format & Rahmen

  • Format: Tagesseminar (ca. 5–6 Stunden)
  • Teilnehmerzahl: 6 –10 Personen
  • Seminargebühr: 200 € pro Teilnehmer (inkl. Tontaubenschießen)
  • Ort: Schießstand Rattbachtal bei Hann. Münden

Anspruch

Für alle, die Sicherheit, Ruhe und Struktur im Umgang mit Hund und Flinte entwickeln und diese zuverlässig in Prüfung und Praxis umsetzen möchten.